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Projekte

ambulant & sektorenübergreifend

1. Preis «ambulant»: Dr. med. Eric Kuhn, Sublimd, Qualitätssteigerung mittels intelligentem Patienten-Check-In

Anfang 2016 gründeten die vier Geschäftspartner (drei junge Ärzte und ein Informatiker) die Firma Sublimd mit dem Ziel, eine digitale Lösung bereitzustellen, die Ärztinnen und Ärzte vom zeitraubenden Prozess der Anamneseerhebung und Dokumentation entlasten soll. Die Idee dahinter: Patienten beantworten Routinefragen schon vor der Sprechstunde.

2. Preis «ambulant»: Sabine von Känel, SCQM Stiftung, Patienteapps für den datengestützten Dialog zwischen Arzt und Patient

Die App wurde von der Swiss Clinical Quality Management in Rheumatic Diseases (SCQM) entwickelt und ermöglicht den datengestützten Dialog zwischen Arzt und Patient. Die Krankheitsaktivität wie Gelenkschmerzen und Hautbefall sowie die Medikamenteneinnahme zwischen den Arztkontrollen werden über die App dokumentiert. Dies erlaubt ein präziseres Monitoring der Krankheit und verbessert die Therapieeinstellung. Die App lässt sich auf alle Krankheitsbilder adaptieren.

stationär

1. Preis «stationär»: Leila Guesmia, CHUV, ECM

Die Pflegefachfrau am Centre hospitalier universitaire vaudois (CHUV) erhielt den Preis für ihr Projekt «Intégration de l'évaluation clinique infirmière dans une unité de médecine interne». Ziel war es, die klinische Bewertung in die Pflege zu integrieren, und zwar erstmals unter Einbezug des Pflegepersonals und des medizinischen Personals. 

In einer internen medizinische Einheit mit etwa 20 Betten arbeiteten vorwiegend Pflegefachpersonen mit weniger als einem Jahr Erfahrung. Erschwerend kam hinzu, dass der Nachtdienst von Ärzten geleistet wird, die in einem anderen Gebäude stationiert sind. Die Arbeit von Leila Guesmia trug nicht nur zur Entwicklung der Kompetenzen der Pflegefachfrauen bei, sondern verbesserte auch die interprofessionelle Zusammenarbeit. 

2. Preis «stationär»: Dr. Dorothée Wandel, KSA, Qualitätssicherung von parenteralen Nährlösungen unter Einsatz von Kulturautomaten zur mikrobiologischen Kontrolle

Immer wieder kommt es vor, dass Babys wegen verunreinigter parenteraler Nährlösungen sterben. Das Projekt von Dr. Dorothée Wandel von der Spitalpharmazie am Kantonsspital Aarau (KSA) hatte zum Ziel, eine mikrobiologische Qualitätskontrolle einzuführen, welche in der Lage ist, eine Kontamination möglichst innert 24 Stunden zu erkennen. Es zeigte sich, dass das unter Einsatz von computergestützten Blutkulturautomaten möglich ist.

Laut Dorothée Wandel konnte «die nachgewiesene Sicherheit des Endprodukts und damit die Patientensicherheit substanziell verbessert werden». Nach einer sechsmonatigen Pilotphase wurde die Methode standardmässig im KSA eingeführt. Derzeit werden weitere Einsatzgebiete geprüft.

Text: C. Amacher / medinside

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